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Was beeinflusst, wie viel ich auf Patreon verdienen kann? (Mit Beispielen von Spitzenverdiener*innen)

So gerne wir das auch tun würden, wir können leider nicht in eine Kristallkugel schauen und dir sagen, wie viel du verdienst, wenn du dich bei Patreon registrierst. Aber wir können dir sagen, welche Faktoren dein Verdienstpotential beeinflussen.

Keiner der Faktoren, die wir im Folgenden besprechen, wird allein über den Erfolg deines Geschäfts entscheiden. Und wie sie eingesetzt werden, kann von Kreativen zu Kreativen sehr unterschiedlich sein. Aber das Gesamtbild deines Unternehmens - bestimmt durch die sieben unten aufgeführten Faktoren - ist ein guter Indikator dafür, wie viel du mit Patreon verdienen kannst.

Dieser Artikel soll dir dabei helfen, dich selbst in Bezug auf jeden der sieben Faktoren zu bewerten und dich anschließend mit ähnlichen Kreativen zu vergleichen. Das Ergebnis wird deine geschätzte Verdienstspanne auf Patreon sein.

Voraussetzung für diesen Leitfaden

Erfolgreiche Kreative auf Patreon haben alle etwas gemeinsam. Und weißt du was? Erfolgreiche Kreative verstehen ihr Publikum. Wer findet Wert in dem, was du erschafft? Was wird sie motivieren, dir Geld für deine Arbeit zu geben? Was kannst du tun, um sie bei Laune zu halten?

Die Antworten auf diese Fragen fallen für jeden Kreativen anders aus. Wenn du die obigen Fragen noch nicht beantworten kannst, wirst du etwas Herumexperimentieren müssen und am besten das Gespräch mit Leuten suchen, die deine Arbeit schätzen. (Genau, du solltest dir unbedingt Zeit nehmen, um mit deinen Fans zu reden. Nur so kannst du verstehen, warum sie dich mögen und was sie antreibt).

Wenn du deine Community gut verstehst, solltest du in der Lage sein, ein typisches Mitglied schnell und einfach zu beschreiben – wo es im Leben steht, warum es Freude an dem hat, was du tust, und welche Art von Ressourcen es anbieten kann, um dich zu unterstützen.

Deine Community zu verstehen ist der wichtigst Punkt hier. Warum? Weil du die unten aufgeführten Faktoren nur dann geschickt einsetzen kannst, wenn du verstehst, wie und wann sie am besten wirken.

Wenn du mit dem nächsten Abschnitt weitermachst, behalte immer im Kopf, wie gut du deine Community verstehst. Und wie dir dieses Verständnis dabei helfen kann, dich in jedem Bereich zu verbessern.

Sieben Fragen zur Einschätzung deines Verdienstpotenzials

Um dir dabei zu helfen, haben wir jeden Faktor als eine Frage formuliert, die du beantworten kannst, um dich als Kreative*n bei Patreon zu positionieren. Dann kannst du dich mit ähnlichen Kreativen vergleichen, um dein Verdienstpotenzial einzuschätzen (mehr dazu später).

Wie einzigartig ist dein kreatives Projekt?

Auf einer Skala von 'Ich mache YouTube Prankvideos' bis 'Ich bringe Leuten bei, wie man alte Ford Mustangs umbaut' - wie nischenhaft ist dein Projekt?

Wenn du das Herstellen von Prankvideos auf YouTube als deine Berufung siehst, wirst du wahrscheinlich eine große Zielgruppe haben. Aber es gibt viele Prankvideos auf YouTube, was wiederum bedeutet, dass du es schwieriger haben wirst, Leute dazu zu bringen, deine Arbeit zu unterstützen. Es ist nicht unmöglich. Aber um ein Thema mit weniger Nischencharakter zum Funktionieren zu bringen, musst du die Frage im Hinterkopf deiner Zuschauer beantworten... Warum sollte ich dafür bezahlen, dich zu unterstützen, wenn so viele andere etwas Ähnliches kostenlos anbieten? (Mehr dazu gleich.)

Alternativ dazu haben Kreative, die in einer Marktnische arbeiten, oft ein kleineres Zielpublikum. Aber wenn diese Community thematisch unterversorgt ist, ist ihre Zahlungsbereitschaft höher: Die Leute sehen von Natur aus einen Wert in etwas, das sie nirgendwo sonst finden können.

Nimm zum Beispiel Caitlin Doughty. Sie erstellt Videos zum Thema Tod, unter anderem mit dem Ziel, den Menschen zu helfen, ihre Todesangst zu überwinden und den Tod zu entstigmatisieren. Nicht gerade ein Mainstream-Thema.

Nichtsdestotrotz triffst sie bei einigen der unten aufgeführten Faktoren (wie z.B. Markenstärke) den Nagel auf den Kopf, und ihre clevere Herangehensweise hat ihr Projekt auf fast 2.000 Patrons katapultiert. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie man ein Nischenthema in ein starkes Projekt auf Patreon umsetzen kann.

Oder schau dir mal die Video-Podcaster Fruity Knitting an. Sie produzieren Shows rund um das Thema Stricken und haben eine beeindruckende Anzahl an Patrons für sich gewinnen können: 1430 Patrons aus einem überschaubaren YouTube-Abonnentenstamm von nur 22.000 - das ist eine beeindruckende Konversionsrate von 7 Prozent! Mit anderen Worten: Fruity Knitting haben das Kunststück gemeistert, ihr kleines, aber hingebungsvolles Nischenpublikum in zahlende Patrons umzuwandeln.

Fruity Knitting Podcast, Ep. 28

Ein Bild aus der 28. Episode von Fruity Knitting. Fruity Knitting wird vollständig von Andrew und Andrea Doig produziert, die im deutschen Offenbach leben.

Wie stark ist deine Marke?

Die Marke ist für jeden Kreativen wichtig (ganz besonders, wenn du keinen Nischenmarkt bedienst). Aber woher weißt du, ob deine Marke gut ist? Um das herauszufinden, stelle dir, und vielleicht auch deinen Fans, diese Fragen:

• Interessiert es die Leute, ob du die Inhalte erstellst, im Gegensatz zu jemand anderem?

• Unterscheidest du deine Arbeit durch einzigartige Leistung oder Persönlichkeit?

• Hat dein Projekt einen Ruf für hervorragende Qualität?

• Hast du eine emotionale oder persönliche Verbindung zu deinen Fans?

• Sind deine Fans engagiert? (d.h. interagieren du und deine Fans regelmäßig?)

Ein eindeutiges 'Ja' zu einer dieser Fragen deutet auf eine solide Marke hin. Zum Beispiel kann eine Reputation für Qualitätsarbeit alles sein, was deine Marke braucht, um sich gut zu entwickeln. Du musst nicht unbedingt der Typ Kreative sein, der immer auf Twitter oder Discord chattet, damit eine Patreon-Seite für dich funktioniert. Eine gelegentliche Antwort auf YouTube oder Facebook könnte für dein Publikum ausreichend sein.

Aber in der richtigen Situation kann der Aufbau einer persönlichen Verbindung mit deiner Community eine deutliche Steigerung deiner Einnahmen bewirken. Wenn du der Kreative bist, der den Leuten zeigt, wie sie ihren Ford Mustang umbauen können, dann bedeutet Engagement auf einer persönlichen Ebene (wie den Leuten bei der Fehlerbehebung ihrer eigenen Umbauten zu helfen) eine ganze Menge.

Vielleicht verbringst du sogar dein Leben damit, deine Community aufzubauen und mit ihnen zu interagieren, so wie es zum Beispiel Amanda Palmer macht. Sie ist nicht nur auf Twitter aktiv, sondern verbringt auch einen großen Teil ihrer Zeit beim Touren damit, mit den Fans persönlich zu kommunizieren. Kombiniere das mit ihrem einzigartigen künstlerischen Stil, und du hast eine äußerst starke Marke.

A photo from Amanda Palmer's video on her Patreon page.

Ein Bild aus Amanda Palmers Video für ihre Patreon-Seite

Wie wertvoll sind die Benefits, die du anbietest?

Wenn du dir überlegst, was du für jedes Belohnungs-Level anbieten möchtest, musst du Dinge in Betracht ziehen wie...

• wie viele Leute an dieser Belohnung interessiert wären,

• wie viel die Leute dafür bezahlen würden, und

• wie kostspielig (sowohl monetär als auch zeitlich) die Produktion ist.

Jede Art von Benefit hat Vor- und Nachteile. Es liegt an dir, zu entscheiden, welcher Mix für dein Business und deine Community der richtige ist.

Nimm zum Beispiel die politischen Podcaster Chapo Trap House. Sie bieten genau ein Level an: für $5/Monat bekommst du Zugang zu einer wöchentlichen Bonusepisode, zu der niemand sonst Zugang hat. Es ist eine Belohnung, die 100 Prozent ihrer Community anspricht: Wenn du ein Fan der Shows bist, werden dir garantiert auch die Bonusepisoden gefallen.

Alleine dieser $5 Tier beschert Chapo Trap House ihr komplettes $99,000 Einkommen pro Monat.

Bei 5 Dollar für vier Bonusepisoden pro Monat ist es für die Fans nicht schwer, die Ausgaben zu rechtfertigen. Schließlich ist Chapo Trap House ein wöchentlicher Podcast, so dass Nichtpatrons die Hälfte der Sendungen verpassen. Die Resultate sind bemerkenswert: dieses eine Belohnungs-Level führt zu einem Einkommen von 99.000 $/Monat durch Patreon. Und das ist nicht das Ergebnis von Zugang zu Behind-the-scenes- Material, zusätzlichem Engagement oder personalisierten Belohnungen.

Aber diese Art von Strategie ist nicht für jeden geeignet (und nicht jede Community ist so treu ergeben). Vielleicht möchtest du Belohnungen, die eine allgemeine Anziehungskraft haben, durch solche ergänzen, die auf eine bestimmte Untergruppe deiner Community abzielen.

Zum Beispiel bietet Captain Disillusion für 15 Dollar im Monat Tutorials zum Thema visuelle Effekte (VFX) an. Ein Großteil seiner Patrons interessiert sich zwar nicht dafür, wie man Spezialeffekte in Videos macht, aber diese Art von Bildungsinhalten spricht gezielt die VFX-Kreativen in seiner Community an.

VFX & Film-making Tutorials für $15 pro Monat.

Indem er diese Untergruppe anspricht, verdient er zusätzlich 2.800 Dollar im Monat bei Patreon.

Das ist nur ein weiterer Grund, warum es so wichtig ist, deine Community zu kennen: Wenn du ihre Interessen und Motivationen kennst, kannst du Belohnungen schaffen, die die Untergruppen innerhalb deiner gesamten Community verstärkt ansprechen.

Wie groß ist deine (aktive) Community?

Die Gesamtzahl der Community ist weniger wichtig, als du vielleicht denkst. Viele Leute in deinem E-Mail-Verteiler zu haben oder die deinem YouTube-Kanal folgen, ist definitiv eine gute Sache. Aber damit aus diesen Leuten auch potentielle Patrons werden, müssen sie sich regelmäßig mit deinen Inhalten beschäftigen (unabhängig davon, ob das für dich sichtbar ist oder nicht).

Man überschätzt leicht, inwiefern deine Community-Größe deine Einnahmen bei Patreon steigern wird. Um diesen Fehler zu vermeiden, kannst du ein oder zwei kleine Experimente mit deiner Community machen.

A selfie of William DuFresne from Suede on Patreon

William DuFresne, auch bekannt als „Suede", fand überwältigende Unterstützung bei einer kleinen Community.

Sagen wir mal, du hast eine E-Mail-Liste. Versuche, eine kleine Umfrage oder etwas anderes an deine Abonnenten zu schicken, das sie zum Handeln auffordert. Wie viele von ihnen werden nun aktiv? Wenn du einen Blog-Eintrag oder einen anderen Link schickst, wie viele von ihnen werden sich durchklicken?

Wenn dein Publikum in sozialen Netzwerken unterwegs ist, versuche eine Frage zu stellen, um zu sehen, wie viele Leute antworten. Wie viele Likes und Kommentare bekommen deine Posts normalerweise? Was sagt das über die Anzahl deiner wirklich engagierten Fans aus?

Auf der anderen Seite... verkauf dich nicht unter Wert! Eine hoch motivierte, aber kleinere Community könnte genau das sein, was du brauchst, um erfolgreich zu sein.

Zum Beispiel hat der Videomacher Suede weniger als 10.000 Abonnenten auf YouTube, aber er verdient über 3.000 Dollar im Monat auf Patreon.

Deine Community zu vergrößern ist ein notwendiger Teil des Geschäfts, aber es ist wichtig, dies auf eine Art und Weise zu tun, die Leute zusammenbringt, die auch Teil deiner Community sein wollen. Letztendlich ist die Anzahl der Fans, die sich wirklich dafür interessieren, was du tust, wichtiger als die Gesamtgröße.

Wie gut bist du in Promotion & Marketing?

Verändere nicht deine Kunst. Verwandle dich nicht in einen Verkäufer. Mache keine Kompromisse bei deiner Marke.

Aber denke darüber nach, wie du Community-Mitglieder am besten in zahlende Patreons umwandeln kannst. Das kann alles mögliche bedeuten, vom Sicherstellen, dass deine Patreon-Seite für Konversionen optimiert ist, bis hin zu der Sprache, in der du deine Fans einlädst, Patrons zu werden.

Überlege dir Dinge wie...

• Wie klar kommuniziert meine Patreon-Seite, was ich mache? • Sind meine Belohnungen leicht zu verstehen? • An welcher Stelle kann ich meiner Community über Patreon erzählen? • Welchen Entscheidungsprozess werden die Fans zwischen der Entdeckung meines Projekts und der Registrierung als Patron durchlaufen? Kann ich ihnen diesen Schritt irgendwie erleichtern? • Wie stark ist mein Call-to-Action (kurz: CTA)?

Die gute Nachricht ist, dass du die Kontrolle über Promotion und Marketing hast. Wenn diese jetzt nicht ganz auf der Höhe der Zeit sein sollten, kannst du das in Ordnung bringen. Lese dich am besten ein wenig in Psychologie und Marketingtechniken ein, um deine Bemühungen in diesem Bereich effektiv zu verstärken. Denke aber nicht, dass du aufdringlich und 'in your face' sein musst, um deine Patreon-Seite zu verkaufen und den Leuten das Mäzenatentum schmackhaft zu machen.

Selfie von Irshad Karim

Der Kunstlehrer Irshad Karim bevorzugt einen subtilen Ansatz bei der Vermarktung seiner Patreon-Seite.

Viele Kreative gehen subtiler an ihre Patreon-Mitgliedschaft heran, indem sie Belohnungen zur Verfügung stellen, die keiner großen Erklärung bedürfen (siehe zum Beispiel die nukleargelben Namen, die Irshad Karims hochrangige Patrons auf Diskord) als Gegenleistung für ihre Unterestützung bekommen). Auf der anderen Seite könntest du Reminder in sozialen Netzwerken posten, in denen es heißt: 'Hey, diese Belohnung gibt es, wenn du dich als Patreon registrierst.'

Letztendlich geht es darum herauszufinden, was für dich und deine Community funktioniert. Nimm dir etwas Zeit, zu erkunden, wie andere Kreative sich selbst vermarkten, und wende diese Strategien dann in deiner eigenen Arbeit an (oder gib ihnen deine eigenen kreativen Twist).

Hast du einen emotionalen oder politischen Appell?

Nicht jedes Projekt hat einen inhärenten emotionalen oder politischen Appell, und das ist auch gut so. Wir können nicht alle einen Aufruf starten, um zum Beispiel Rettung der Tiere. Und nicht alle wollen die Polarisierung und das Drama, das mit politischer Positionierung einhergeht (obwohl einige Projekte wie The Rubin Report in diesem Umfeld bestens gedeihen).

Ein Foto von Jack Lowe vor einem Rettungsboot fotografiert von Duncan Davis.

Das Projekt von Jack Lowe hat eine zwar subtilere -- aber immer noch starke -- emotionale Komponente.

Aber wenn du einen emotionalen oder politischen Appell hast, der gut für dich funktioniert, ist dies eine Überlegung wert. Jack Lowes Mission, alle Stationen der britischen Seenotrettungsorganisation Royal National Lifeboat Institution zu dokumentieren, appelliert zum Beispiel an die Gefühle der Einwohner Großbritanniens. Die Rettungsboote sind Teil der nationalen Tradition und können auf hunderte von Jahren bedeutungsvoller Geschichte zurückblicken. Jack Lowe zwingt keine Emotionen in das Projekt; sie sind bereits vorhanden.

Der richtige emotionale oder politische Ansatz kann eine höhere Anzahl an Patrons ergeben. Sei dir nur sicher, dass es ein Thema ist, mit dem du dich wirklich wohl fühlst (und sei bereit, Kritiker auf den Plan zu rufen, denen das nicht gefällt).

In welcher Kunstform bist du aktiv?

Diese Frage ist die letzte auf unserer Liste, weil sie der am wenigsten wichtige Faktor ist, wie viel du auf Patreon verdienst. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, wie die Leute üblicherweise auf die Art der Kunst reagieren, die du machst.

Die Leute sind darauf konditioniert worden anzunehmen, dass bestimmte Arten von Kunst frei verfügbar sein sollten. Zum Beispiel werden Cosplayer oft von Leuten kritisiert, die meinen, dass diese es nicht verdienen, Geld für 'Verkleiden spielen' zu bekommen. Sogar Musiker stoßen oft auf Widerstand von Fans, die der Meinung sind, Musik müsste kostenlos sein.

Solltet du jetzt aufgeben, wenn die Art deiner Kunst schwieriger zu monetarisieren ist? Auf gar keinen Fall! Es gibt hauptsächlich zwei Dinge, die du tun kannst, um erfolgreich zu sein, unabhängig von den vorgefassten Meinungen der Fans darüber, wofür man bezahlt werden sollte...

• Hebt den Wert hervor, den ihr durch Belohnungen auf Patreon bietet

• Verstärke deine Leistung in den anderen sieben oben aufgeführten Faktoren

Nimm zum Beispiel Moderately Okay Cosplay. Er hat eine exquisite Auswahl an Belohnungen, die für seine Petrons von Wert sind. Sein Mix beinhaltet Belohnungen wie...

• Behind-the-scenes-Material Updates & Schnappschüsse

• Ein exklusiver Discord Server

• Tutorials für jedes Kostüm, das er kreiert

• Ein monatliches Dungeons & Dragons-Spiel für seine Unterstützer

• Abstimmung über seine Cosplays

• Teile seiner Kostüme (nur für $100/Monat Patrons)

Ein von Moderately Okay Cosplay verkleideter Mann "in action".

Moderately Okay Cosplay ist in einer Nische erfolgreich, die häufig für die Monetarisierung angegriffen wird. Bildrecht \@fffuuutography.

Seine Marke, sein Marketing und seine Belohnungsangebote sind exzellent und der Mehrwert für seine Unterstützer ist eindeutig. Ein Cosplayer zu sein behindert sein

Business in keinster Weise. Er hat vielmehr Wege gefunden, sein künstlerisches Medium durch die Belohnungen, die er anbietet, zu seinem Vorteil arbeiten zu lassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass du immer den Wert deiner kreativen Arbeit demonstrieren solltet. Wenn du deine Community einlädst, dich auf deiner Reise via Patreon zu begleiten, wirst du vielleicht überrascht sein, wie viele deiner Fans schließlich bereit sind, auch dafür zu bezahlen.

Vergleich dich selbst mit anderen Künstlern

Nimm die obigen Fragen als Grundlage für eine Selbsteinschätzung. Welche der genannten Faktoren kannst du nutzen, um erfolgreicher zu sein? Wo liegen deine Stärken und Schwächen? Kannst du etwas ändern, um in einem dieser Bereiche stärker zu werden?

Wenn du dir diese Fragen beantwortet hast, kannst du dich mit anderen Künstler*innen auf Patreon vergleichen, um dein Verdienstpotential einzuschätzen. Finde jemanden mit einem ähnlichen kreativen Profil - denke an Kategorie, Größe der Community, Marke, Belohnungsstruktur etc. Dann schau nach, wie viel sie mit ihrer aktuellen Strategie verdienen. Sobald du ein paar vergleichbare Kreative gefunden hast, gibt dir das einen guten Ausgangspunkt für deine Einschätzung.

Du kannst dir auch erfolgreichere Kreative ansehen, die bereits das tun, was du auch einmal tun willst. Was würdest du brauchen, um eine ähnliche Community-Größe und Einkommen zu erreichen?

Jeder Kreative ist einzigartig, aber dieser Prozess wird dir helfen, dein Erfolgspotenzial auf Patreon richtig einzuschätzen. Und dir zeigen, worauf du deine Anstrengungen konzentrieren musst, damit deine Pläne Wirklichkeit werden.

Anmerkung: Hast du deine Analyse abgeschlossen? Setze deine Erkenntnisse auf Patreon in die Praxis um.